Eine Frage, die unsere kleinen Patienten uns immer wieder stellen: Wieso tut ein Loch im Zahn denn weh? Es ist doch nur ein Loch, und das kann doch nicht weh tun … oder?
Bevor Sie jetzt sagen „Ahaaaa! Ich weiß! Der Nerv tut weh!“ warten Sie kurz. Ganz so einfach ist es nämlich nicht.
Karies an sich tut tatsächlich nicht weh, und ein Loch an sich tut auch nicht weh. Hier haben die Kinder Recht. Und genau das ist das Tückische am Karies.
Denn bis ein kariöser Zahn schmerzt, muss sich die Karies schon sehr, sehr weit durch ihn hindurch arbeiten. Stellen Sie sich vor, Sie stechen mit einer Nadel durch Ihren Daumennagel: Es tut erst dann weh, wenn die Nadel durch den Nagel hindurch ist – aber dann ist der Schmerz richtig stark.
Ebenso ist es bei den Zähnen: Der Zahnschmelz ist nicht mit Nerven versorgt; wenn die Karies-Bakterien hier ihre „Arbeit“ verrichten, spüren Sie nichts. Erst wenn das Zahnbein erreicht wird und damit die Nervenkanäle, schmerzt es.
Es ist also nicht die Karies an sich, die weh tut, sondern die zu spät entdeckte Karies! Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie regelmäßig zur Prophylaxe gehen. In unserer Praxis führen wir dabei auch eine schmerzfreie Karies-Früherkennung mit der SOPROLife-Kamera durch, damit der Schmerz erst gar nicht entstehen kann.
Noch heute schwören einige Menschen auf althergebrachte „Hausmittel“ auch bei dem sensiblen Thema der Zahnpflege. Kann ja auch nicht schaden, oder?
Kann es leider doch. Denn das, was für Ihre Oma oder Ur-Oma ein Hausmittelchen war, war es nur deshalb, weil es keine Alternative gab. Man nahm, was man hatte. Heutzutage diese Ersatz-Mittel aus der Vergangenheit einzusetzen wäre, als würde man mit Dampfmaschinen über die Autobahn fahren.
Verzichten Sie also auf „Bleaching mit Backpulver“ oder andere Mittelchen, denn es kann dem Zahnschmelz deutlichen Schaden zufügen – und hat kaum eine Wirkung. Wer regelmäßig zur Prophylaxe geht, wird die Hausmittelchen schnell vergessen.
Nicht jeder Zahn blitzt so weiß, wie es uns die Zahncreme-Werbung verspricht. Jeder Mensch hat seinen individuellen Farbton, und keiner ist „schöner“ als der andere. Wussten Sie, dass es in einigen südostasiatischen Ländern üblich war, sich Zähne schwarz zu färben? Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters!
Wenn sich Zähne verfärben, kann dies mehrere Gründe haben:
Seien Sie besonders vorsichtig bei selbstkäuflichen Bleaching-Produkten. Wenn Sie mit der Farbe Ihrer Zähne unzufrieden sind, ist eines ganz wichtig: Bevor Sie ein Bleaching in Betracht ziehen, sollte eine genaue Untersuchung vorgenommen werden, um der Ursache für die Zahnverfärbung auf den Grund zu gehen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
„Man nehme je zwei Unzen Hirschhorn und Pferdezähne und je eine Unze Muscheln, Salz, Zypressen-Nüsse. All dies in einem Ofen brennen, zu Pulver vermahlen, mit Pflanzenharz vermischen, auf die Zähne schmieren und schon werden sie …“
… weiß? Wie bitte? Nun ja. Gefunden haben wir dieses Rezept aus dem Jahr 1675 hier, aber auszuprobieren haben wir es uns noch nicht getraut, vor allem weil es heutzutage wohl schwieriger ist als damals, an Pferdezähne zu gelangen.
Wie bitte? Sie haben auch keine Pferdezähne zur Hand, und auch keine Zypressen im Garten? Dann rufen Sie uns an, und wir berichten Ihnen gern, wie sich der Stand der Technik zur schnellen und sanften Zahnaufhellung in den letzten 338 Jahren gewandelt hat. Gerne beraten wir Sie.
Schon in 2009 haben wir Sahana Sri Lanka e. V., einen Hilfsverein für Sri Lanka gegründet:
Der Verein Sahana Sri Lanka e.V. sammelt Spenden für den in Sri Lanka ansässigen Partnerverein Sahana Lanka Foundation. Die Sahana Lanka Foundation setzt die Spenden ein, um notleidenden Menschen in Sri Lanka zu helfen, die aufgrund von finanziellen Notlagen, Krankheiten, Behinderungen, Tod von Familienmitgliedern, Obdachlosigkeit o. ä. sozial benachteiligt sind. Dies wird insbesondere verwirklicht durch die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Form von Förderung der Schulbildung (Finanzierung des Zusatzunterrichtes). Desweiteren werden kranken, bedürftigen Menschen Arztbesuche und Operationen sowie der Kauf von medizinischen Geräten (Brillen, Hörgeräte, Rollstühle usw.) finanziert. Außerdem werden Lebensmittelpakete und diverse andere Mittel wie Bücher oder Kleidung an bedürftige Familien ausgegeben.
Die Website zu unserem Verein ist nun online: sahana-srilanka.de. Wir freuen uns über jede Unterstützung!