Für ein Kind ist es ein ganz besonderes Ereignis, wenn es den ersten „Wackelzahn“ hat. Endlich kommen die „echten“ Zähne! Noch größer wird die Freude, wenn die Zahnfee kommt und nachts den Zahn unterm Kopfkissen wegnimmt und durch eine Geldmünze ersetzt. Da macht das Zahn-ausfallen-lassen gleich doppelt so viel Spaß!

Viele Kinder helfen deshalb nach, manchmal sogar etwas zu kräftig, denn je schneller der Zahn ausfällt, umso schneller kommt die Zahnfee.

  • Genau wie in Comic-Heften binden sie das Ende eines Fadens um den Zahn und das andere um die Tür … die dann der Kumpel kräftig zuschlägt!
  • Einige Kinder sind kaum davon abzubringen, den ganzen Tag mit Fingern oder der Zunge am Wackelzahn zu wackeln…
  • Manche Kinder versuchen sich sogar gegenseitig die Zähne mit der Faust auszuschlagen.

Weil der Wackelzahn meistens nicht schmerzt, fallen diese Experimente umso leichter. Aber wirklich empfehlenswert ist keine dieser Methoden. Das Wackeln mit den Fingern ist von allen Methoden noch die beste, aber halten Sie Ihr Kind an, es nur mit sauberen Fingern zu machen, damit kein Schmutz oder Bakterien in die Wunde gerät.

Vielleicht ergänzen Sie die Geschichte mit der Zahnfee (die übrigens schon seit dem 13. Jahrhundert in Europa ihre Runde macht) und erklären Ihrem Kind, dass die Zahnfee einen Zahn umso lieber nimmt, wenn er besonders sauber ist?